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, 19:00 Uhr

Kunstmuseum Thurgau, „Helen Dahm – Malerin, Mystikerin, Visionärin“

Ein spiritueller Blick auf die Ausstellung „Helen Dahm – Ein Kuss der ganzen Welt


Helen Dahm (1878–1968) gehört zu den Pionierinnen der Schweizer Moderne. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lernt die eigenwillige junge Thurgauerin in München die Künstlergruppe Der Blaue Reiter kennen. Kaum bekannt sind Helen Dahms kunstgewerbliche Arbeiten, die in den folgenden Jahren einer ganzheitlichen lebensreformerischen Haltung entspringen. Aus diesem Geist heraus zieht die Künstlerin 1919 in ein altes Bauernhaus nach Oetwil am See im Zürcher Oberland. Auf ihrer spirituellen Suche nach dem Göttlichen im Irdischen trifft Helen Dahm zeitlebens radikale Entscheidungen: 1938 verkauft sie ihren Besitz und reist nach Indien in den Ashram des „Guru“ Meher Baba – dessen Spruch „Don’t worry, be happy“ später weltbekannt wird. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz tauchen vermehrt biblische und christliche Motive in Helen Dahms Bildern auf.

Das tecum (Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau) lädt am 21. September 2019 anlässlich eines Abends über die spirituelle Suche der Künstlerin einen besonderen Gast ins Kunstmuseum Thurgau ein: Georg Vischer ist Sohn des Pfarrersehepaars, das nach Helen Dahms Rückkehr aus Indien 1939 zu wichtigen Gesprächspartnern für die Künstlerin wurde. Georg Vischer hat die Künstlerin als Kind vielfach erlebt und in lebendiger Erinnerung. Der ehemalige Kirchenratspräsident von Baselstadt wird im Gespräch mit Thomas Bachofner (Leiter tecum), Stefanie Hoch (Kuratorin des Kunstmuseums Thurgau) und Markus Landert (Direktor der beiden Museen in der Kartause Ittingen) neue Perspektiven auf die Person und das Werk von Helen Dahm – der Malerin, Mystikerin und Visionärin – öffnen.

Ablauf des Abends:
Nach einer Einführung durch die Kuratorin Stefanie Hoch begeben sich der Gast Pfr. Georg Vischer und der Leiter des tecum Thomas Bachofner auf die spirituellen und mystischen Spuren im Werk von Helen Dahm.

Anschliessend werden die beiden ihre Fragestellungen mit Stefanie Hoch und Markus Landert diskutieren und eine aktuelle Einordnung von Person und Werk die grosse Runde abrunden. Moderation: Thomas Bachofner.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der beiden Museen in Ittingen mit dem tecum, Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Das Kunstmuseum Thurgau ist am 21. Februar 2019 von 14 bis 20.30 Uhr durchgehend geöffnet.

Veranstaltungsort

Kartause Ittingen
8532  Warth

Weitere Informationen

Tel. +41 58 345 10 60
sekretariat.kunstmuseumNULL@tg.ch
http://www.kunstmuseum.ch

Organisation

Kunstmuseum Thurgau