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Gärten geniessen

Die Gärten der Kartause

In der Kartause Ittingen leben und arbeiten Menschen seit Jahrhunderten und hinterlassen ihre Spuren. Dies gilt nicht nur für die Klostergebäude, sondern auch für die Gärten. Wer mit offenen Augen durch Innenhöfe und Aussenbereiche der Kartause streift, stösst inmitten der Blütenpracht heutiger Bepflanzung immer wieder auch auf Fragmente historischer Gartengestaltung.

Gärten sind ein Spiegel ihrer Zeit und geben Auskunft über den Alltag und die Lebensvorstellungen der jeweiligen Zeitgenossen und „Gärtnerinnen“. Alte Ansichten des Klosters zeigen, dass bereits die Kartäusermönche ihre Gärten mit Sorgfalt pflegten. So bepflanzte nicht nur jeder Mönch den kleinen Garten vor seiner Zelle. Der kleine und der grosse Kreuzgarten im Innern des Klosters bildeten Orte der Ruhe und der Meditation, während ausgedehnte Flächen in der äusseren Klausur für den Gemüseanbau genutzt wurden. Nach der Aufhebung des Klosters 1948 und zur Zeit der Familie Fehr (1867–1976) dienten die Gärten der Repräsentation und der Erholung. Geometrie und Symmetrie prägten die repräsentativen Teile. Daneben finden sich immer wieder idyllische Ecken, die der romantischen Sehnsucht nach der unberührten Natur Ausdruck verleihen.

In der heutigen Gestaltung der Gärten treffen historische Zeugnisse und neue Nutzung oft ganz unvermittelt aufeinander. Im historischen Prioratsgarten stehen die Steinbänke der zeitgenössischen Künstlerin Jenny Holzer. Ein Kräutergarten versorgt den Gastwirtschaftsbetrieb mit Würze und der rekonstruierte mittelalterliche Klostergarten dient als didaktisches Instrument. Das Labyrinth ist Ort der Selbstfindung und der Kontemplation während im Frühsommer

Mehr Informationen finden Sie hier.

Zudem bieten die Museen auch spezielle Führungen durch die Gärten der Kartause an. Mehr Informationen finden Sie hier.


Klostergarten mit zwei Zellenhäuschen