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Sammlung

Von Adolf Dietrich bis Zilla Leutenegger

Den Kern des Kunstmuseums Thurgau bildet die Kunstsammlung des Kantons Thurgau. Seit 1942 besteht ein kantonaler Kunstkredit, der in mehreren Schritten erweitert wurde. 1973 erhielt die Thurgauische Kunstsammlung ein erstes, provisorisches Ausstellungsgebäude in der Villa Sonnenberg in Frauenfeld, wobei die Sammlungsbestände durch die Ausstellungstätigkeit oft ins Depot verdrängt wurden. Erst zehn Jahre später konnten in der Kartause Ittingen definitiv moderne Museumsräume bezogen werden, in denen dauernd eine breitere Präsentation der Sammlung möglich wurde. Mit dem Umzug des Museums in die Kartause Ittingen 1983 standen die räumlichen Möglichkeiten zur Verfügung, um einen repräsentativen Einblick in die Sammlung zu geben und ein breiteres Ausstellungsprogramm zu lancieren.


Adolf Dietrich, Vorfrühling bei Berlingen, 1922, Öl auf Karton, 44.5 x 62.5 cm, Kunstmuseum Thurgau

Im Mittelpunkt der Sammlung steht eine einzigartige Werkgruppe von Adolf Dietrich (1877–1957). Die Bilder diese Thurgauer Malers sind heute weit über die Grenzen des Thurgaus und der Schweiz hinaus bekannt und geschätzt.
Um diesen Kern herum entstand in den vergangenen Jahren eine eindrucksvolle Sammlung Naiver Kunst, die kaum einen wichtigen Vertreter dieser Richtung vermissen lässt: Camille Bombois, André Bauchant, Louis Vivin, Emeric Fejes, Erich Boedecker zählen zu den klingenden Namen dieser einzigartigen Sammlung. Daneben geben Werkgruppen von Helen Dahm, Hans Brühlmann, Carl Roesch und Ernst Kreidolf Einblick in das regionale Kunstschaffen der letzten 100 Jahre.

Die Sammlungsschwerpunkte des Kunstmuseums Thurgau:

Kunst aus der Region

Aussenseiterkunst

Zeitgenössische Kunst mit Bezug zum Ort